Weitere Informationen

Verdienstausfall bei Corona-Verdacht oder Quarantäne

(Stand 18.3.2020)

Liebe Patienten,

aktuell erreichen uns viele Bitten um Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, beispielsweise von Patienten, die über 60 Jahre  oder erhöht gefährdet sind an COVID zu erkranken, weil chronische Leiden bestehen.

Bitte beachten Sie, dass wir bei per se symptomfreien Patienten dieser Bitte nicht nachkommen dürfen. Anders verhält es sich, wenn Sie gesundheitliche Symptome entwickelt haben.

Grundsätzlich haben Sie auch im Falle des Fernbleiben von der Arbeit durch COVID Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber.

Sollten Sie Kontakt mit einem an COVID erkrankten Patienten gehabt haben oder innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sein, können Sie sich beim Gesundheitsamt  mindestens bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses eine Quarantäne-Bescheinigung ausstellen lassen.

Sollte Ihr Arbeitgeber  aus anderen Gründen wünschen, dass Sie nicht auf Arbeit erscheinen, ist er zur Entgeltfortzahlung verpflichtet. https: www.smwa.sachsen.de/4358.htm.

Habe ich im Fall einer vorübergehenden Betriebsschließung Anspruch auf Entgeltfortzahlung?

Im Hinblick auf die Entgeltfortzahlung gilt, dass der Arbeitgeber grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet bleibt, wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, aber er sie aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen (sog. Betriebsrisikolehre, § 615 Satz 3 BGB). Dazu würden etwa Fälle zählen, in denen es aufgrund von COVID-19-Erkrankungen zu erheblichen Personalausfällen oder Versorgungsengpässen käme, in deren Folge der Arbeitgeber die Betriebstätigkeit vorübergehend einstellen würde. Gleiches würde grundsätzlich auch für behördliche Anordnungen gelten, die zu einem Arbeitsausfall führen. Die Arbeitnehmer behalten also in diesen Fällen ihren Entgeltanspruch, auch wenn sie nicht arbeiten können.

 

Informationen zu COVID-19/Coronavirus

Liebe Patienten,

ein Verdacht, sich mit dem neuartigen COVID-19  (Corona-Virus-Disease- Corona-Krankheit) infiziert zu haben, besteht, wenn:

  1. Sie persönliche Kontakte mit einer Person hatten, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde, aber selbst noch keine Symptome haben.

In diesem Fall wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt in Dresden (Tel: 4888206; 4888204; 4888204 mit Ortsvorwahl 0351). Die Mitarbeiter werden das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.

  1. wenn Sie in den letzten zwei Wochen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind (insbesondere aus bestimmten Regionen in Italien, siehe www.rki.de) oder persönliche Kontakte mit einer Person hatten, bei der COVID-19 nachgewiesen wurde UND Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln

In diesem Fall kontaktieren Sie uns bitte während der Sprechzeiten zunächst telefonisch und kommen nicht unangemeldet in die Praxis. Wir besprechen dann alles weitere mit Ihnen.

Zudem sollten Sie, nicht zuletzt auch wegen der Ansteckungsgefahr mit anderen Viren oder Bakterien alle unnötigen Berührungen vermeiden, Menschenansammlungen umgehen, beim Husten und Niesen Abstand halten oder sich wegdrehen und sich die Armbeuge oder ein Taschentuch, das Sie sofort entsorgen, vor Mund und Nase halten. Bitte waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife.

Bitte sorgen Sie sich nicht übermäßig und verzichten auf Hamsterkäufe von Lebensmitteln, Desinfektionsmitteln und Taschentüchern. Ebenso ist es unnötig, sich einen größeren Medikamentenvorrat anzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Praxisteam

 

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Kurzfristige Sprechstundenveränderungen sind aus praxisinternen Gründen nicht zu vermeiden. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Während der Schließzeiten unserer Praxis wird unsere Vertretung immer angegeben. Bitte planen Sie Ihre Medikamente im Voraus. Die vertretenden Ärzte verschreiben in der Regel nur N1- oder N2-Packungen.

Wir möchten Sie bitten, außer im aktuen Erkrankungsfall, telefonisch oder persönlich einen Termin zu vereinbaren. Bitte beachten Sie, dass trotz Terminabsprache längere Wartezeiten entstehen können.

Eine Terminvereinbarung per Mail ist nicht möglich, auch nicht für Neupatienten.

An appointment by e-mail is not possible, even for new patients.

Unsere akut erkrankten Patienten bitten wir, sich in der täglichen Akutsprechstunde einzufinden. Ist es nicht möglich im Zeitrahmen der Akutsprechstunde zu kommen, rufen Sie uns bitte an.

Falls Sie annehmen, dass es notwendig ist, Vorbereitungen vor der Arztkonsultation zu treffen (zum Beispiel Fiebermessung, Urinkontrolle, EKG, Röntgen), so geben Sie bitte Ihre Beschwerden bereits bei der Anmeldung an. Auf diese Weise kann unnötige Wartezeit vermieden werden.

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Homöopathische Sondersprechstunde, Psychotherapieplatz

Bitte beachten Sie, dass die Wartezeiten auf einen Termin in der homöopathischen Sondersprechstunde oder auf einen Psychotherapieplatz in der Regel zwischen drei und sechs Monaten betragen.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Krankschreibung)

Sollten Sie ausnahmsweise nicht in der Lage sein, am ersten Tag Ihrer Erkrankung die Praxis aufzusuchen, aber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigen, informieren Sie uns bitte telefonisch. Eine rückwirkende Krankschreibung ist in der Regel nicht möglich.

Telefonische Konsultationen

Ärztliche telefonische Konsultationen sind montags, mittwochs und freitags von 12:30 bis 13 Uhr möglich. Sollte die Sprechstunde zu diesem Zeitpunkt noch nicht beendet sein, rufen wir Sie gern zurück.

Rezepte, Überweisungen

Um Ihnen Wartezeit zu ersparen, bitten wir Sie, Rezepte und Überweisungsscheine telefonisch oder per E-Mail (praxis@richter-kuhn.de) voranzumelden. Die Abholung kann dann innerhalb der nächsten zwei Tage erfolgen. Terminvereinbarungen per E-Mail sind leider nicht möglich.